Im Vordergrund unserer Kindergartenpädagogik stehen in erster Linie die Persönlichkeitsentwicklung, die Förderung der Selbständigkeit, sowie das Sozialverhalten, die Förderung der Kreativität und eine vertraute Atmosphäre. Wir wollen das ausgeglichene Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele anstreben und nicht isolierte Techniken trainieren.

Unsere Angebote erfolgen altersspezifisch - auch in Kleingruppen. Wir konzentrieren uns auf den individuellen Entwicklungsstand der Kinder: im ersten Jahr ist unser Hauptziel den Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten so leicht wie möglich zu gestalten. Der Schwerpunkt des zweiten Jahres liegt in der Stabilisierung der gewonnenen Freundschaften und Selbstbehauptung. Im Mittelpunkt des dritten und letzten Jahres steht der Übergang in die Grundschule. Die Anforderung an diese Altersgruppe sind die höchsten.

 

Ausführliche Informationen zu den Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit finden Sie im Anhang (s.u.).

Das Menschenbild, das unserer pädagogischen Arbeit zugrunde liegt

Der Zachäuskindergarten als Einrichtung der Evangelischen Landeskirche stellt ein christliches Menschenbild allem voran:

„ Alle Menschen sind Geschwister. Gott ist Eltern (Vater):“

Durch die Medien wird ein Menschenbild erschaffen, das sagt, daß der Mensch jugendlich, gesund, sportlich, schlank, erfolgreich, ausgeglichen, belastbar, gut situiert, selbstbewusst, kreativ, spontan und geduldig sein muß. 
Wir nehmen in der täglichen Arbeit mit den Kindern und ihren Familien wahr, daß die Schwerpunkte in der Lebensführung vorwiegend nach materiellen Gesichtspunkten gesetzt werden. Das Konsumverhalten wird immer größer, finanzielles Denken drängt sich immer mehr in den Vordergrund und jeder ist sich selbst der nächste.
Die sozialen Aspekte hingegen kommen unserer Meinung nach zu kurz. Wir erleben, daß sich die familiären Beziehungen zur Großfamilie lockern und beobachten bei unseren Besuchen in der Tagespflegestätte für alte Menschen, daß die Isolation im Alter zunimmt.
Wir können uns mit dieser Realität nicht zufrieden geben. Deshalb sind wir der Meinung, alle Menschen sind gleich viel wert: Männer und Frauen, Erwachsene und Kinder, Alte und Junge, Gesunde und Behinderte und die Menschen aller Hautfarben. Jeder Mensch ist eine eigene Persönlichkeit mit eigenen Interessen. Aus diesem Grund gehen wir mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, individuell auf jeden zu. Durch Ehrlichkeit, Offenheit, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme bieten wir unseren Mitmenschen Hilfe, um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Zusammenfassend stellen wir fest, daß jeder Mensch eine einzigartige Persönlichkeit hat und gleichzeitig aber auch ein Teil der Gesellschaft ist. Bei den vielen Individuen ist es nun selbstverständlich, daß es Spannungen und Widersprüche zwischen den Interessen des einzelnen Menschen und denen der Gesellschaft geben muß. 
Unser Hauptanliegen in der Arbeit in unserem Kindergarten ist es, die Kinder soweit zu stärken, daß sie diese Spannungen immer besser aushalten können.

Unser christliches Profil

... erkennt man an den sichtbaren Merkmalen, den Zielen und Inhalten unserer religionspädagogischen Arbeit. 

Erkennbare Hinweise auf die Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft sind zum Beispiel unser Name Zachäuskindergarten, das dazu gehörende Emblem mit dem Zachäus im Baum und den bunten Holzkreuzen im Gang und den Gruppenräumen.

Mit unserer religionspädagogischen Arbeit wollen wir bei den Kindern erreichen: 

  • Gefühle der Geborgenheit, Zugehörigkeit und des Angenommenwerdens zu entwickeln
  • Die Förderung der Fähigkeit zur Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft
  • Das Erkennen, daß jeder Mensch einmalig und dennoch Teil einer Gemeinschaft ist
  • Ein Verantwortungsgefühl sich selbst und die Achtung der Schöpfung gegenüber zu entwickeln
  • Gefühle zulassen zu können und zur Ruhe zu kommen
  • „Danke“ sagen zu können, denn nichts ist selbstverständlich

Für die Kinder gestalten wir religionspädagogische Angebote zu den jeweiligen Gruppenthemen. Die kirchlichen Feste fließen in unsere Planung mit ein. Zusätzlich lernen die Kinder Geschichten und Lieder mit biblischem Hintergrund kennen.
Fester Bestandteil des Kindergartenalltages sind neben den freien Gebeten vor den gemeinsamen Mahlzeiten auch die Gottesdienste, die wir in der Zachäuskirche feiern.

Unter unserem "Zachäusbaum"

tummeln sich drei Gruppen, die jeweils von mindestens zwei pädagogischen Fachkräften betreut werden.

Ergänzt wird unser Stammteam immer wieder durch Praktikanten.

 

Leitung: Ursula Heise

Bärengruppe

Bienengruppe

Pinguingruppe

Leonid Bairaktar (Gruppenleitung)

 

Kathrin Seipelt

 

Sonja Neufeld

 

Anja Wiedermann (Gruppenleitung)

 

Birgit Bennewitz

 

Sonja Jonscher

 

Ximena Gonzalez (Gruppenleitung)

 

Aylen Mehmed

 

 

Zusätzlich: Verena Mayr (Praktikantin im FSJ)

 

 

Wer jetzt gerne wissen möchte, wie die Gesichter zu den Namen aussehen,
darf uns herzlich gern einmal besuchen kommen!

 

 

 

Bei uns im Kindergarten finden die Kinder ...

  • Emotionale Wärme und Geborgenheit durch individuelle Zuwendung und aufmerksames Zuhören
  • Eine Möglichkeit für soziale Kontakte und soziales Lernen außerhalb der Familie
  • Eine Möglichkeit vielfältige Erfahrungen im intellektuellen, körperlichen, sozialen und emotionalen Bereich zu sammeln
  • Eine kompetente Begleitung der Kinder und Familien bis zur Einschulung
  • Einen eigenständigen Lebensbereich, in dem sie selbständig entscheiden, wie viel sie davon preisgeben wollen

In unserem Kindergarten hat jedes Kind das Recht ...

  • Seine Gefühle zu äußern
  • Fehler zu machen
  • Auf einen kindgerechten und sauberen Rahmen
  • Auf Förderung seiner Fähigkeiten 
  • Auf individuelle Zuneigung
  • Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu pflegen und seinen Platz in der Gruppe zu finden
  • Den Ablauf der Freispielzeit selbst zu gestalten (Spielen: was und mit wem; Teilnahme an den Angeboten: Ja oder Nein; Brotzeit machen: wann und mit wem)
  • Auf Unterstützung, die es braucht - nicht mehr und nicht weniger
  • Auf Freiraum für eigene Ideen, ohne sich und andere zu gefährden
  • Kind sein zu dürfen
  • Auf regelmäßigen Kontakt zwischen dem Elternhaus und dem Kindergarten, da die Erziehungsstile unterschiedlich sein können

Die Eltern haben Anspruch ...

  • Auf absolute Schweigepflicht des Teams
  • Auf qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal
  • Auf regelmäßige, individuelle Gespräche über die Entwicklung ihres Kindes
  • Auf ca. fünf Elternabende pro Kindergartenjahr
  • Auf die Möglichkeit anderer Meinung zu sein – Kritik ist erlaubt
  • Auf ihren persönlichen Umgang mit dem Glauben
  • Auf christliche Erziehung der Kinder
  • Auf Mitwirkung durch den Elternbeirat
  • Darauf, selbst entscheiden zu können, wann sie ihr Kind, im Rahmen der Bring- und Abholzeiten, bringen oder holen
  • Auf einen sauberen Kindergarten
  • Auf eine freundliche und offene Atmosphäre im Haus

 
Zusammenarbeit mit den Eltern

In unserem Kindergarten hat die aktive Elternarbeit einen hohen Stellenwert. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit kann eine gute Erziehungspartnerschaft entstehen. 

Was sind Eltern der Kindergartenkinder für uns?

  • Kontakt- und wichtigste Bezugspersonen zum Kind
  • Personensorgeberechtigte der Kinder
  • Unterstützer von Projekten
  • Vorbilder der Kinder
  • Wegbegleiter der Kinder 

Was wollen wir für die Eltern der Kindergartenkinder sein?

  • Ansprechpartner
  • Fachkräfte in Erziehungsfragen
  • Menschen, zu denen Sie Vertrauen haben können
  • Ergänzung zur familiärer Erziehung

Deshalb: Erzieher/innen und Eltern sind Partner in der Erziehung der Kinder!  Wir sind gemeinsam Ansprechpartner für alle Belange der Kinder, ihrer Familien und des Kindergartens.

Was erhoffen wir uns von den Eltern der Kindergartenkinder?

  • Vertrauen dem Erzieherinnenteam gegenüber
  • Eigeninitiative für Elterngespräche
  • Offene Elterngespräche
  • Interesse und Mitarbeit am Kindergartengeschehen
  • Lob und Kritik direkt bei der Betreffenden anbringen
  • Teilnahme an Elternabenden und Festen

Was erwarten wir von den Eltern der Kindergartenkinder?

  • Einhaltung von Absprachen und Vereinbarungen
  • Information über wichtige familiäre Veränderungen 

Wie sieht bei uns die Elternarbeit aus?

  • Elternabende:
  • "Tür- und Angel“-Gespräche
  • Einzelgespräche über die Entwicklung des Kindes 
  • Feste und Feiern 
  • Mitbestimmung, Elternbeirat und Kindergartengesetz: